Louis und Zélie Martin

„Der liebe Gott hat mir einen Vater und eine Mutter gegeben,

die mehr des Himmels als der Erde würdig waren.“ Thérèse von Lisieux

Louis und Zélie Martin, die Eltern der hl. Thérèse von Lisieux, wurden durch die Schriften ihrer heiligen Tochter und im Zusammenhang mit deren Selig- und Heiligsprechung bekannt. Sie wurden aber nicht wegen Thérèse selig- und heiliggesprochen. Ihr Leben war für sich genommen vorbildlich und wegweisend, gerade auch für Ehepaare und Familien. Das bezeugte die Kirche durch die Selig- und Heiligsprechung.

Louis Martin wurde am 22. August 1823 in Bordeaux als drittes von fünf Kindern des Ehepaares Pierre-François Martin und Fanny Boureau geboren. Sein Vater war Hauptmann in der französischen Armee. Da beide Eltern sehr gläubig waren, lernte Louis von Kindheit an das Leben mit Gott kennen und lieben. Die ersten Lebensjahre verbrachte Louis in den Militärlagern, wo sein Vater gerade sein musste. Seine vier Geschwister starben früh. Im Dezember 1830, Louis war 7 Jahre alt, wurde sein Vater in den Ruhestand versetzt und ließ sich mit seiner Familie in seiner Heimat Alençon in der Normandie nieder.

Während eines Aufenthalts bei seinem Onkel, der Uhrmacher in Rennes war, lernte Louis dessen Handwerk kennen und entschloss sich, dort eine Lehre zu machen. Nebenher beschäftigte er sich mit französischer Literatur. Im Herbst 1843 überquerte er zu Fuß die Schweizer Alpen und stieß dabei auf das Augustiner-Chorherren-Hospiz auf dem Großen Sankt Bernhard. Die Faszination dieser Klosterniederlassung in den Alpen ließ ihn nicht los, sodass er zwei Jahre später dort um Aufnahme bat. Der Propst stellte aber als Bedingung, dass Louis zuerst Latein lernen müsse. So kehrte er nach Alençon zurück und begann, diese Sprache zu erlernen. Krankheitsbedingt musste er damit aber nach einigen Monaten aufhören. Damit war auch sein Plan zum Klostereintritt nicht mehr ausführbar.

Louis ging darauf nach Paris, um seine Ausbildung zum Uhrmacher abzuschließen. Mit 27 Jahren eröffnete er 1850 in Alençon bei seinen Eltern ein Uhrmacher- und Juweliergeschäft. Louis führte während der folgenden acht Jahren ein Leben der Arbeit, das durch Gebet und Lektüre, dem Fischen, und durch Abende unter jungen Leuten in einem katholischen Verein aufgeheitert wurde. Messbesuche unter der Woche, nächtliche Anbetung und Wallfahrten bewiesen, dass dieser junge Mann ein überzeugter Christ war. In der Nähe seines Hauses kaufte er ein kleines Grundstück mit einem Turm, wo er eine Art Einsiedelei einrichtete und sich dort gerne zum Studium und zum Gebet zurückzog. Von seinen Beschäftigungen erfüllt und immer noch von der Sehnsucht nach einem gottgeweihten Leben erfüllt, dachte er nicht daran, sich zu verheiraten, was seine Mutter sehr beunruhigte. Bei einem Nähkurs lernte diese ein lebendiges, liebenswürdiges, sehr christliches Mädchen kennen, Zélie Guérin, die sie sich sehr gut zu Louis passend als Schwiegertochter vorstellen konnte.

Marie-Azélie Guérin wurde am 23. Dezember 1831 in Saint-Denis-sur-Sarthon als zweite Tochter der drei Kinder von Isidore Guérin und Louise-Jeanne Macé geboren. Das familiäre Klima war von den Eltern her zwar religiös geprägt, aber sehr streng und wenig liebevoll. Dafür wuchsen aber die drei Geschwister eng zusammen. Ihre ältere Schwester Marie-Louise trat später in den Orden der Salesianerinnen ein, ihr jüngerer Brüder Isidore wurde Apotheker. Zélie, wie sie genannt wurde, war in der Kindheit oft krank und hatte auch seelisch manches zu leiden. Sie war sehr intelligent, tat sich im Schreiben leicht und war überaus fleißig. Vor allem hatte sie einen tiefen und lebendigen Glauben, der in ihr den Wunsch weckte, Ordensschwester zu werden. Doch die Oberin des Klosters der Vinzentinerinnen, wo sie sich bewarb, hielt sie nicht für berufen und schickte sie weg. Enttäuscht beschloss sie, ins Berufsleben einzusteigen und sie erlernte die Kunst der Herstellung von Alençon-Spitzen. Sie zeichnete sich in dieser feinen Arbeit so rasch aus, dass sie sich bereits im Jahr 1853 (mit 22 Jahren) selbständig machen konnte. Zunächst arbeitete sie mit ihrer älteren Schwester Marie-Louise zusammen. Diese trat 1858 als Ordensfrau bei den Salesianerinnen in Le Mans ein, was für Zélie eine leidvolle Trennung war. Sie blieb mit ihrer Schwester aber in regem Briefkontakt und diese wurde vom Kloster aus ihre treue Beraterin.

Louis und Zélie trafen sich das erste Mal beim Vorbeigehen auf einer Brücke in Alençon, wo Zélie in ihrem Inneren die Stimme hörte: „Diesen habe ich für dich vorbereitet“. Louis war 34 Jahre alt, Zélie 26 Jahre alt. Die beiden lernten sich näher kennen und lieben. Schon drei Monate nach dieser ersten Begegnung heirateten sie am 13. Juli 1858 in der Kirche Notre-Dame in Alençon, nach einem lokalen Brauch um Mitternacht. Aus Rücksicht auf seine Frau, die keinerlei Aufklärung über das Eheleben erhalten hatte, und im Blick auf den gegenseitigen Wunsch, ein intensives Leben mit Gott zu führen, entschloss sich Louis mit seiner Frau Zélie, wie Maria und Josef zusammenzuleben und auf sexuelle Kontakte zu verzichten. Zélie schrieb später ihrer Tochter Pauline über den ersten Tag der Ehe: „Dein Vater verstand mich und tröstete mich, so gut er konnte, denn seine Auffassung war meiner ähnlich; ich glaube sogar, dass unsere gegenseitige Zuneigung dadurch noch stärker wurde; unsere Empfindungen stimmten immer überein.“ Zehn Monate später gaben die beiden den Vorsatz, enthaltsam zu leben, aber auf, weil der Wunsch, Kinder zu haben, stärker wurde und ihr Beichtvater dazu geraten hatte. Zélie schrieb in einem Brief: „Ich wollte viele Kinder haben, um sie für den Himmel zu erziehen.“ Dem Paar wurden in den folgenden 15 Jahren neun Kinder geboren: sieben Töchter und zwei Knaben.

Jedoch folgten Geburten und Todesfälle im raschen Wechsel. Die Kindersterblichkeit war damals noch sehr verbreitet.

  • Marie-Louise (22.02.1860 - 19.01.1940), später Schwester Marie du Sacré-Coeur im Karmel von Lisieux;

  • Marie-Pauline (07.09.1861 - 28.07.1951), später Mutter Agnès de Jésus im Karmel von Lisieux;

  • Marie-Léonie (03.06.1863 - 16.06.1941), später Schwester Francoise-Thérèse in der Heimsuchung von Caen;

    • Marie-Hélène (03.10.1864 - 22.02.1870);

    • Marie-Joseph (20.09.1866 - 14.02.1867);

    • Marie-Jean-Baptiste (19.12.1867 - 24.08.1868);

  • Marie-Céline (28.04.1869 - 25.02.1959), später Schwester Geneviève de la Sainte-Face im Karmel von Lisieux;

    • Marie-Mélanie-Thérèse (16.08.1870 - 08.10.1870);

  • Marie-Francoise-Thérèse (02.01.1873 - 30.09.1897), später Schwester Thérèse vom Kind Jesus und vom Heiligen Antlitz im Karmel von Lisieux.

In dreieinhalb Jahren verloren die Martins drei Kinder in frühem Alter und die kleine Hélène starb 1870 mit fünfeinhalb Jahren. Diesen Trauerfällen schloss sich in den Jahren 1859 bis 1868 der Tod von Zélies Eltern und des Vaters von Louis an. In diesen schmerzhaften Ereignissen und in anderen großen Sorgen und Nöten stützten sich Louis und Zélie gegenseitig.

Ununterbrochen arbeitete Zélie für ihre Familie und ihr Geschäft, ohne auf ihre eigenen Bedürfnisse zu achten. Ihre Tochter Celine charakterisierte sie einmal so: „Unsere Mutter war mit hoher Intelligenz und außergewöhnlicher Tatkraft begabt.“ Louis zeigte sich ebenfalls sehr verantwortlich für seine Familie und unterstützte seine Frau mit viel Einfühlungsvermögen. „Wir lebten nur noch für unsere Kinder, das war unser ganzes Glück, und wir haben es nur in ihnen gefunden“ schrieb Zélie einmal. Die Erziehung der Kinder erfolgte mit äußerster Liebenswürdigkeit und zugleicht mit entschiedener Festigkeit. Louis und Zélie pflegten einen innigen und aufrichtigen Gedankenaustausch. Sie besprachen alles in aller Offenheit miteinander. „Louis war mir stets Tröster und Stütze“, schrieb Zélie am Ende ihres Lebens über ihren Mann. Als Louis merkte, dass seine Frau mit Arbeit überlastet war, gab er sein Uhrmachergeschäft auf und half im Betrieb seiner Frau. Gerne zog er sich aber auch in seinen „Pavillon“, seine Einsiedelei, zurück oder machte Reisen und Wallfahrten.

Der Glaube hatte in der Familie den ersten Platz und alles wurde ihm untergeordnet. Die Eltern besuchten jeden Tag vor Arbeitsbeginn die hl. Messe. Der Sonntag wurde mit der ganzen Familie als „Fest des lieben Gottes“ begangen. Zugleich pflegte die Familie eine beeindruckende Nächstenliebe zu Notleidenden. Die Sehnsucht nach Heiligkeit war in der Familie Martin stets lebendig und in allen Vollzügen der Familie eine treibende Kraft. Sie ließen sich bestimmen von Wissen um die Herrschaft Gottes, vom Vertrauen auf seine Vorsehung und sie lebten die Hingabe an seinen Willen. Die Gottesmutter Maria hatte in ihrer Familie einen festen Platz. Sie schenkten ihr ihre kindliche Liebe, beteten jeden Tag zu ihr und verehrten sie auf alle mögliche Weise.

Bereits im Jahr 1865 entdeckte Zélie eine Drüsengeschwulst in der Brust, maß ihr aber nicht viel Bedeutung zu. Zélie war ab 1866 nicht mehr fähig, ihre jüngsten Kinder selber zu stillen und brachte sie deshalb zu einer Amme. Ende 1876 musste sie zur Kenntnis nehmen, dass sie an Brustkrebs erkrankt und der Tumor schon weit fortgeschritten war. Um niemanden zu beunruhigen verhält sich Zélie so, wie wenn nichts wäre. Es gelang ihr, fast bis zu ihrem Ende das Familienleben und ihren Betrieb aufrecht zu erhalten. Ihr Leiden wurde aber immer größer und sie schritt durch Phasen von Hoffnung und Furcht. Ihre wichtigste Sorge blieben ihre 5 Töchter, besonders Léonie, die Schwierigkeiten machte. Inständig betete sie darum und opferte ihr Leiden dafür auf, dass alle Heilige werden. Von 18. bis 22. Juni 1877 unternahm sie mit Marie, Pauline und Léonie eine strapaziöse Wallfahrt nach Lourdes, immer noch erfüllt von der Hoffnung, Heilung zu erfahren. Das Wunder blieb aber aus und nach der Wallfahrt steigerten sich ihre Schmerzen bis ins Untragbare. „Ich flehte nacheinander alle Heiligen des Himmels an, keiner antwortete mir.“ Am Sonntag, dem 26. August 1877, erhielt sie die Krankensalbung in Anwesenheit ihrer gesamten Familie. Am 28. August 1877 starb sie eine halbe Stunde nach Mitternacht im 46. Lebensjahr. Ihre letzten geschriebenen Worte waren: „Wenn die Allerseligste Jungfrau mich nicht heilt, heißt das, dass meine Zeit abgelaufen ist und dass der liebe Gott wünscht, dass ich mich nicht mehr auf der Erde, sondern an einem anderen Ort ausruhe.“

Zélie Martin wurde am 29. August auf dem Friedhof Notre-Dame in Alençon beigesetzt.

Vor ihrem Sterben hatte ihr Bruder Isidore Guérin mit Zélie darüber gesprochen, Louis einzuladen, nach Lisieux zu übersiedeln, wo er ihm mit seiner Familie besser helfend beistehen könnte. Dieser Gedanke gefiel Zélie und gab ihr Trost. Tatsächlich nahm Herr Martin nach dem Tod seiner Gattin die Einladung seines Schwagers an, verkaufte schweren Herzens seinen Besitz in Alençon und kaufte in Lisieux ein Haus, „Les Buissonnets“ genannt. Die Familie zog bereits am 30. November 1877 dort ein.

In den Buissonnets lebte die Familie recht zurückgezogen, sie unterhielten nur wenig Verbindung mit Leuten aus der Stadt. Louis fand im neuen Heim für sich einen Ort, wo er seiner Neigung für die Einsamkeit nachgehen konnte. Da sein Vermögen ausreichte, musste er, erst 54 Jahre alt, nicht mehr arbeiten. Er nützte seine Zeit zum Lesen und Meditieren.

Sein Hauptaugenmerk legte er aber auf die Erziehung seiner Töchter. Thérèse schrieb später, dass ihr Vater „die in seinem Herzen bereits vorhandene Liebe um eine wahrhaft mütterliche Liebe erweiterte“. Und Céline sagte über ihn: „Sein Herz war uns gegenüber von einer außergewöhnlichen Zärtlichkeit, es lebte nur noch für uns, kein Mutterherz könnte es übertreffen. Es zeigte keine Schwäche.“ Die laufenden häuslichen Angelegenheiten wurden von der ältesten Tochter Marie erledigt, aber Louis gab den Ton und die Richtung an. Seine grundsätzliche Einstellung hatte sich nicht geändert: Der Haushalt musste gut geführt werden, aber immer mit Sinn für Sparsamkeit. Er duldete keine Verschwendung oder unnütze Ausgaben. Er achtete aber darauf, dass seine Töchter alles erhielten, was sie zu ihrer Entfaltung brauchten. Hier war er sehr großzügig. Er sorgte sich um eine gute Schulbildung der Töchter und verstand es, ihnen Freude zu bereiten: Theaterbesuche, Reisen an das nahegelegene Meer, Aufenthalte in Paris etc.. Besonders Thérèse, die jüngste seiner Töchter, die er „kleine Königin“ nannte, umgab er mit größtmöglicher Liebe. Nach und nach zeigte sich die Berufung der Töchter Martin zum gottgeweihten Leben. Alle wählten den Ordensberuf: Pauline trat 1882, Marie 1886 in der Karmel von Lisieux ein, Léonie versuchte mehrmals einen Ordenseintritt, der aber erst 1899 endgültig glückte, Thérèse überwand aller Hindernisse, um mit 15 Jahren 1888 in den Karmel von Lisieux einzutreten und Céline offenbarte im selben Jahr ihrem Vater, dass auch sie den Weg des geweihten Lebens im Karmel gehen möchte. Aus seinem tiefen Glauben heraus stimmte er der Berufung seiner Töchter zu und gab sie bereitwillig Gott zurück. Als Céline als letzte diesen Wunsch mitteilte, sagte er zu ihr: „Komm, treten wir zusammen vor das Allerheiligste, um dem Herrn dafür zu danken, dass er mir die Ehre erweist, alle meine Kinder zu nehmen.“

Kurz nach dem Eintritt Thérèses in der Karmel begann der Leidensweg von Louis Martin. Eine Arteriosklerose und Urämieschübe zersetzten seine geistigen und körperlichen Fähigkeiten. Es kam zu einem langsamen, sieben Jahre dauernden körperlichen und geistigen Verfall, der einen Aufenthalt in einem geschlossenen psychiatrischen Krankenhaus in Caen von Februar 1889 bis Mai 1892 notwendig machte. Es war eine überaus demütigende Situation, die er jedoch mit außerordentlichem Glauben auf sich nahm. Nachdem auch sein Bewegungsapparat in Mitleidenschaft genommen war und er nicht mehr gehen konnte, wurde er im Mai 1892 aus dem Krankenhaus entlassen. Seine Töchter Céline und Léonie mieteten ein Haus in Lisieux und übernahmen zusammen mit einem Helfer die Pflege. Die letzten beiden Sommer verbrachte Louis auf einem Schloss, dass Familie Guérin in La Musse im Departement Eure geerbt hatte. Er war glücklich, wenn man ihn dort in der freien Natur spazieren führte. Am 27. Juli 1894 wurde er deutlich schwächer und empfing am 28. Juli die Sterbesakramente. Am Morgen des 29. Juli, einem Sonntag, begann der Todeskampf. Er atmete nur mehr mit Mühe und schien bewusstlos zu sein. Als sein Tochter Céline mit lauter Stimme „Jesus, Maria, Josef“ aussprach, öffnete er noch einmal seine Augen, um sie dann für immer zu schließen. Am 2. August wurde er am Friedhof in Lisieux beerdigt.

Selig- und Heiligsprechung

Bereits 1957 wurden die ersten Vorbereitungen in Hinblick auf eine mögliche Selig- und Heiligsprechung der Eltern Martin getroffen. Am 13. Oktober 1958 wurden die sterblichen Überreste der Eheleute in ein Grab hinter der Basilika von Lisieux umgebettet. Am 26. März 1994 stellte Papst Johannes Paul II. bei Louis und Zélie Martin das Vorliegen heroischer Tugenden fest und erklärte sie zu „Ehrwürdigen Dienern Gottes“. In der Vorphase der Seligsprechung wurden die sterblichen Überreste im Mai 2008 nochmals exhumiert und in ein neu gestaltetes Reliquiar in der Krypta der Basilika von Lisieux übertragen. Am 19. Oktober 2008 fand die Seligsprechung in der Basilika in Lisieux unter dem Vorsitz von Jose Kardinal Saraiva Martins statt. Während der Familiensynode 2015 wurden sie schließlich von Papst Franzikus am 18. Oktober 2015 in Rom heiliggesprochen. Ihr Gedenktag ist am 12. Juli.

Theresienwerk e.V.

ANSCHRIFT

Theresienwerk e.V. Augsburg

Moritzplatz 5

86150 Augsburg

KONTAKT

Tel.: (+49) 0821 / 51 39 31

Fax: (+49) 0821 / 51 39 90
E-Mail: theresienwerk@bistum-augsburg.de
Internet: www.theresienwerk.de

© 2020 by Theresienwerk e.V. | Proudly created with Wix.com